Nachhaltig wirtschaften – aber wie? Teil 2: Weniger Globalisierung und Wachstum durch Corona – eine Chance zum Umsteuern?

Der erste Teil dieses Beitrags endete mit dem Vorschlag, das Ziel der Ökonomie im Nachhaltigkeitsdreieck durch „Demokratie“ zu ersetzen. Nun ist Demokratie ein großes Wort, vielleicht einer der am meisten missbrauchten Begriffe unserer Zeit. Aber was bedeutet das in Zeiten von Corona, wo schnelles Entscheiden und Handeln gefragt ist? Aus aktuellem Anlass hat dieser Beitrag einen anderen Schwerpunkt als ursprünglich geplant.

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Die Befreiung vom Wachstumszwang mit einer Marktwirtschaft ohne Kapitalismus

Wir stecken in einem Dilemma. Wir ahnen, dass auf unserer begrenzten Erde ein ewiges wirtschaftliches Wachstum nicht möglich ist. Andererseits wird uns erklärt, dass eine Wirtschaft ohne Wachstum in die Krise führt. Wie können wir dieses Dilemma überwinden?  Das wird in diesem Aufsatz erörtert und es werden ganz konkrete Auswege aufgezeigt. Warum meinen wir, dass die Wirtschaft wachsen müsse?  Angela Merkel sagte bei ihrer Regierungserklärung zu Beginn ihrer 2. Regierungsperiode 2009: „Ohne Wachstum keine Investitionen, ohne Wachstum keine Arbeitsplätze, ohne Wachstum keine Gelder für die Bildung, ohne Wachstum keine Hilfe für die Schwachen. Und umgekehrt: Mit Wachstum Investitionen, Arbeitsplätze, Gelder

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Wohin geht Europa?

Thesen zu einer anstehenden Debatte über eine linke Alternative zum gegenwärtigen Austeritäts-, Wettbewerbs- und Festungseuropa von Edgar Fürst, Attac Freiburg Dieses Thesenpapier wurde am 24.11.2015 dem offenen Themenabend der Regionalgruppe Freiburg vorgelegt und dort kontrovers diskutiert. Es versteht sich explizit als einen vorläufigen Beitrag zur notwendigen Diskussion in ATTAC über ein Anderes Europa von unten.

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