Prinzessin Wohlstand und König Wachstum – Sieben Märchen aus Deutschland – eine Broschüre der Finanzmarkt-AG von Attac Düsseldorf

  von Annette Schmid Kinder lieben Märchen, und sie brauchen diese vielleicht auch. Aber gilt das auch für Erwachsene, die im Politik- oder Wirtschaftsteil ihrer Tageszeitung blättern? Annahmen wie „Freie Märkte sind gut“ oder „Wir brauchen mehr Wachstum“ stellen die Verantwortlichen häufig als alternativlose Sachzwänge dar, und die gängigen Massenmedien hinterfragen dies kaum. Hier setzt die Broschüre „Prinzessin Wohlstand und König Wachstum“ der Finanzmarkt-AG von Attac Düsseldorf an.

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Von der Wachstumskritik zur geschlechtergerechten Analyse und Strategie

Die zur Wachstumskritik notwendigen Analysen und Perspektiven werden von Attac seit Anbeginn umfassend geleistet und weiterentwickelt. Eine geschlechterblinde Kritik am bestehenden ökonomischen Herrschaftssystem stößt allerdings deutlich an die Grenzen der Erklärungsmöglichkeit. Nur wenn wachstumskritische und feministische Analysen gemeinsam gedacht werden, kann ein notwendiger Perspektivwechsel gelingen.

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Krasse Ungleichheit und die Verantwortung der Politik

Der Pariser Ökonom Piketty hat für seine These vom Kapitalismus, der immer schärfere Ungleichheit erzeuge, viel Zustimmung oder mindestens Aufmerksamkeit erreicht. Pikettys Daten sind überwiegend als wegweisend für die verteilungspolitische Debatte eingeschätzt worden. Unbestritten auch: “Das Kapital im 21.Jahrhundert hat primär die Untersuchung des Kapitals in historischer Perspektive zu Gegenstand”[1]

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