Welche Rolle die MMT bei der Finanzierung des ökologischen Umbaus der Wirtschaft leisten kann

Von Dirk Ehnts Die Modern Monetary Theory (MMT) ist eine Geldtheorie, die Anfang der 1990er Jahre von Warren Mosler begründet wurde. Als Investor fragte er sich, ob Länder wie Italien oder die Türkei zahlungsunfähig werden würden. Können die nationalen Regierungen ihre Staatsanleihen in einheimischer Währung immer bedienen – unabhängig von Höhe der Zinsen oder der Staatsverschuldung– oder geht ihnen irgendwann das Geld aus? Die überraschende Antwort: Nein. Länder mit eigener Währung kann das Geld nicht ausgehen. (Geld und Währung nutze ich hier synonym). Die MMT, welche moderne Geldsysteme theoretisch beschreibt, dreht also den Spieß um: Es ist nicht der Staat,

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G20: Teil des Problems

Die 20 Staats- und Regierungschefs, die sich am 7. und 8. Juli in Hamburg treffen werden, repräsentieren große Industrie- und Schwellenländer sowie die EU. Die Asienkrise hatte 1998 zur Etablierung des Gremiums als informelles Treffen der Finanzminister geführt.

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Prinzessin Wohlstand und König Wachstum – Sieben Märchen aus Deutschland – eine Broschüre der Finanzmarkt-AG von Attac Düsseldorf

  von Annette Schmid Kinder lieben Märchen, und sie brauchen diese vielleicht auch. Aber gilt das auch für Erwachsene, die im Politik- oder Wirtschaftsteil ihrer Tageszeitung blättern? Annahmen wie „Freie Märkte sind gut“ oder „Wir brauchen mehr Wachstum“ stellen die Verantwortlichen häufig als alternativlose Sachzwänge dar, und die gängigen Massenmedien hinterfragen dies kaum. Hier setzt die Broschüre „Prinzessin Wohlstand und König Wachstum“ der Finanzmarkt-AG von Attac Düsseldorf an.

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