Bedroht die geplante transatlantische Freihandelszone unsere Gesundheit?

Von Harald Klimenta (Rat u. wiss. Beirat Attac, Attac-Kampagnengruppe gegen TTIP) und Arndt Dohmen (Ärztl. Leiter d. Gefäßzentrums Freiburg am Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen) *** Den Beitrag findet man auch in dem umfangreichen ttip-E-Book unter Kritik-Freihandelsabkommen.de *** Nein, unsere Krankenkassen werden nicht abgeschafft werden, wenn wir mit den USA eine transatlantische Freihandelszone (TTIP) schaffen. Die Folgen des geplanten Handelsabkommens für unsere Gesundheit sind leider weniger augenfällig und kommen auf Samtpfoten daher, vor allem weil viele Entwicklungen durch die geplante Handelszone nur verstärkt würden.

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Umweltzertifikate sind eine Sackgasse – eine Antwort auf Franz Groll

Während im Vorfeld des Ratschlags am 7. November in Erfurt innerhalb von Attac diskutiert wird, wie ein wachstumskritischer Schwerpunkt für das Jahr 2015 gestaltet werden könnte, der unsere vielfältige Praxis zur Überwindung von Naturzerstörung und Armut zum Ausgangspunkt hat, erscheint im Attac Theorie Blog ein Beitrag von Franz Groll, der ein Verfahren vorschlägt, welches angeblich „den Ausstoß aller klimaschädlichen Gase effektiv limitiert“ und gleichzeitig „Kriterien der sozialen Gerechtigkeit berücksichtigt“.

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Die geplanten Freihandelsabkommen mit Kanada (Comprehensive Economic and Trade Agreement – CETA) und den USA (Transatlantic Trade and Invest-ment Partnership -TTIP)

von: Dr. Hans-Jürgen Blinn Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) soll einen erleichterten Marktzugang durch weiteren Zollabbau und v.a. den Abbau nicht-tarifärer Handelshemmnisse umfassen. Mit einer Wirtschaftskraft von rund 21,8 Billionen € geht es nach dem Bestreben der EU-Kommission, die im Juni 2013 für die Verhandlungsführung durch den EU-Ministerrat mandatiert wurde, um die größte Freihandelszone der Welt.

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Lindauer Manifest

Der Wissenschaftliche Beirat von Attac hat die Lindauer “Tagung der Wirtschaftswissenschaften” von 19. bis 23. August 2014 zum Anlass genommen, sich über den Zustand und die Perspektiven der Wirtschaftswissenschaft zu äußern. Das zu diesem Anlass entstandene Manifest von Lindau ist als Langversion und in einer Kurzfassung erschienen. Nachfolgend dokumentieren wir die Kurzfassung

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Global flows: Ausweitung der Kampfzone; McKinsey Report zeigt: Wissensarbeit wird immer wichtiger

Das McKinsey Global Institute hat im April 2014 einen Wirtschaftsreport vorgelegt, der sich mit der wachsenden Bedeutung von „global flows“ beschäftigt, also des grenzüberschreitenden Verkehrs von Waren und Dienstleistungen. Aber auch Finanzströme, Migrationsbewegungen und Datenflüsse fallen unter den Begriff. Die Botschaft: Entscheidend für das Wachstum ist nicht mehr, wie viel importiert oder exportiert wird, sondern wie viel über Grenzen hinweg hin und her fließt.

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