Nachhaltig wirtschaften – aber wie? Teil 2: Weniger Globalisierung und Wachstum durch Corona – eine Chance zum Umsteuern?

Der erste Teil dieses Beitrags endete mit dem Vorschlag, das Ziel der Ökonomie im Nachhaltigkeitsdreieck durch „Demokratie“ zu ersetzen. Nun ist Demokratie ein großes Wort, vielleicht einer der am meisten missbrauchten Begriffe unserer Zeit. Aber was bedeutet das in Zeiten von Corona, wo schnelles Entscheiden und Handeln gefragt ist? Aus aktuellem Anlass hat dieser Beitrag einen anderen Schwerpunkt als ursprünglich geplant.

Weiterlesen

Nuklearer Winter statt Klimaerwärmung? – Die Erosion der Rüstungskontrolle und das Comeback der Atomkriegsgefahr

Als die globalisierungskritische Bewegung Ende der 1990er Jahre entstand, war die Atomkriegsgefahr kein Thema. Die bipolare Systemkonfrontation, die jahrzehntelang alle internationalen Beziehungen strukturiert und die innergesellschaftlichen Verhältnisse der beteiligten Länder tief geprägt hatte, war mit der Implosion des sog. „real existierenden Sozialismus“ Geschichte.

Weiterlesen

Die Befreiung vom Wachstumszwang mit einer Marktwirtschaft ohne Kapitalismus

Wir stecken in einem Dilemma. Wir ahnen, dass auf unserer begrenzten Erde ein ewiges wirtschaftliches Wachstum nicht möglich ist. Andererseits wird uns erklärt, dass eine Wirtschaft ohne Wachstum in die Krise führt. Wie können wir dieses Dilemma überwinden?  Das wird in diesem Aufsatz erörtert und es werden ganz konkrete Auswege aufgezeigt. Warum meinen wir, dass die Wirtschaft wachsen müsse?  Angela Merkel sagte bei ihrer Regierungserklärung zu Beginn ihrer 2. Regierungsperiode 2009: „Ohne Wachstum keine Investitionen, ohne Wachstum keine Arbeitsplätze, ohne Wachstum keine Gelder für die Bildung, ohne Wachstum keine Hilfe für die Schwachen. Und umgekehrt: Mit Wachstum Investitionen, Arbeitsplätze, Gelder

Weiterlesen

Wasser und Globalisierung

Wasser ist der Ursprung und Quell allen Lebens. Dennoch hat es Jahrzehnte gedauert, bis am 28. Juli 2010 die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Recht „auf einwandfreies und sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung als ein Menschenrecht” anerkannte, „das unverzichtbar für den vollen Genuss des Lebens und aller Menschenrechte ist”[1].

Weiterlesen