Soziale, politische und Bildungsungleichheit

Ungleichheit in ihren unterschiedlichen ökonomischen und sozialen Dimensionen ist in der letzten Zeit in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt, weil die Corona-Pandemie – wie zahlreiche Studien, unter anderem die kürzlich vom WZB, vom Statistischen Bundesamt und von der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichte Studie – die stärkere Betroffenheit armer Menschen offengelegt haben.

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Soziale Ungleichheit und Diskriminierung: Klassismus.

Soziale Ungleichheit als Einkommens- und Statusungleichheit führt nicht nur zu gravierenden ökonomischen und sozialen Unterschieden. Sie ist auch mit Diskriminierung derjenigen verbunden, die über ein geringes Einkommen verfügen. Sie werden als „Proleten“, „nutzlose“ und „faule“ Menschen, „sozial schwach“ und „bildungsfern“ abgewertet.

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Neoliberalismus und Rechtspopulismus

Zur Klärung des Zusammenhangs zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus sind in den letzten Jahren neuere Publikationen erschienen, welche die Auswirkungen neoliberaler Ideologie auf Wirtschaft, Gesellschaft und Individuen analysieren. Diese werden in den folgenden Absätzen kurz zusammengefasst und diskutiert.

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Ursachen für die Leugnung menschengemachter Klimaerwärmung durch Rechtspopulisten

Menschengemachte Klimaerwärmung wird nicht nur von Unternehmen der Gewinnung und Verwendung fossiler Energien aus wirtschaftlichen Interessen angezweifelt und geleugnet. Rechtspopulistische Parteien in Europa (aber nicht alle – die ungarische Fidesz und die österreichische FPÖ z.B. nicht) leugnen oft wie der amerikanische Präsident Trump den menschengemachten Klimawandel aus ideologischen Gründen, die mit Nationalismus und Neoliberalismus zu tun haben. Diese sollen im Folgenden näher betrachtet werden.

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Das doppelte Gesicht der Individualisierung

Individualisierung wird in der öffentlichen und fachlichen (sozialwissenschaftlichen und pädagogischen) Diskussion unterschiedlich bewertet. Während in den 80er Jahren die positiven Effekte wie größere Freiheit und Selbstverwirklichung im Mittelpunkt standen, werden in letzter Zeit die negativen Aspekte wie Egoismus und Vernachlässigung sozialer Zusammenhänge als Folge der Überformung durch die neoliberale Ideologie in den Mittelpunkt gestellt.

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Wanderausstellung „Der Mensch ist (k)eine Ware“

Im Anschluss an die Fachtagung „Widerstand gegen die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit, der Pädagogik und des Gesundheitsbereichs – WAS TUN?“ im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden/Leer hat sich eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern verschiedener Hochschulen, NGOs und Gewerkschaften gebildet, um eine Wanderausstellung mit dem Titel „Der Mensch ist (k)eine Ware“ zu entwickeln.

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