Nachhaltig wirtschaften – aber wie? Teil 2: Weniger Globalisierung und Wachstum durch Corona – eine Chance zum Umsteuern?

Der erste Teil dieses Beitrags endete mit dem Vorschlag, das Ziel der Ökonomie im Nachhaltigkeitsdreieck durch „Demokratie“ zu ersetzen. Nun ist Demokratie ein großes Wort, vielleicht einer der am meisten missbrauchten Begriffe unserer Zeit. Aber was bedeutet das in Zeiten von Corona, wo schnelles Entscheiden und Handeln gefragt ist? Aus aktuellem Anlass hat dieser Beitrag einen anderen Schwerpunkt als ursprünglich geplant.

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Growing Spaces – die Demokratie rockt!

Attac hat Geburtstag – 20 Jahre! Herzlichen Glückwunsch!
Und niemand kann behaupten, es bräuchte in diesem Land kein kompetentes und streitbares Netzwerk, das die Macht des Ökonomischen hinterfragt und ein Primat für Mensch und Umwelt einfordert. Ich wünsche Attac viel Energie, kluge Strategien – und eine extra große Portion kämpferische Zuversicht.

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Nuklearer Winter statt Klimaerwärmung? – Die Erosion der Rüstungskontrolle und das Comeback der Atomkriegsgefahr

Als die globalisierungskritische Bewegung Ende der 1990er Jahre entstand, war die Atomkriegsgefahr kein Thema. Die bipolare Systemkonfrontation, die jahrzehntelang alle internationalen Beziehungen strukturiert und die innergesellschaftlichen Verhältnisse der beteiligten Länder tief geprägt hatte, war mit der Implosion des sog. „real existierenden Sozialismus“ Geschichte.

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Mietenwahnsinn: Warum wir eine Neue Wohnungsgemeinnützigkeit brauchen

Die Mieter*innenproteste haben die städtische Wohnungsnot auf die politische Tagesordnung gezwungen. Doch die Antworten der Politik sind völlig unzureichend. Für eine Lösung der Wohnungskrise braucht es durchgreifendere Maßnahmen, wie sie mit dem Konzept der Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit vorgeschlagen werden. Das Hintergrundpapier schildert Ziele, Instrumente und Rahmenbedingungen dieses Konzepts sowie konkrete Initiativen für seine Umsetzung.

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Eine andere Digitalisierung ist möglich – Chancen und Risiken einer vernetzten Gesellschaft

von Alfred Eibl (AG Finanzmärkte und Steuern) Rezension zu Dagmar Paternoga / Werner Rätz / Dominik Piétron: Eine andere Digitalisierung ist möglich – Chancen und Risiken einer vernetzten Gesellschaft Den Autor*innen ist etwas Überraschendes gelungen: Nicht noch ein Buch über „Digitalisierung“ zu schreiben, das bekanntes wiederholt, sondern auf knapp 100 Seiten den aktuellen Stand der Debatte über Entwicklungstendenzen und Risiken einer vernetzten Gesellschaft darzustellen, sowie aufzuzeigen, dass statt bedingungsloser Akzeptanz oder totaler Ablehnung eine kritische Diskussion über den Umgang mit den neuen Technologien sowie über alternative Nutzungsmöglichkeiten möglich und notwendig ist. In der Einleitung geht es um die notwendige Abgrenzung

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