Covid-Kapitalismus, Soziale Reproduktion und Körper

von Christa Wichterich
Dieser Beitrag betrachtet die Corona Krise aus dem Blickwinkel sozialer Reproduktion. Dies geschieht nicht nur, weil die Pandemie wie keine Krise zuvor den Reproduktionsökonomie und Carearbeit sichtbar gemacht hat, sondern weil feministische politische Ökonomie und feministische politische Ökologie von der Logik von Reproduktion und Care her denken, was Konsequenzen für transformative Praktiken und Politiken hat (Biesecker/Wichterich/Winterfeld).

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Soziale Ungleichheit und Diskriminierung: Klassismus.

Soziale Ungleichheit als Einkommens- und Statusungleichheit führt nicht nur zu gravierenden ökonomischen und sozialen Unterschieden. Sie ist auch mit Diskriminierung derjenigen verbunden, die über ein geringes Einkommen verfügen. Sie werden als „Proleten“, „nutzlose“ und „faule“ Menschen, „sozial schwach“ und „bildungsfern“ abgewertet.

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