Die Befreiung vom Wachstumszwang mit einer Marktwirtschaft ohne Kapitalismus

Wir stecken in einem Dilemma. Wir ahnen, dass auf unserer begrenzten Erde ein ewiges wirtschaftliches Wachstum nicht möglich ist. Andererseits wird uns erklärt, dass eine Wirtschaft ohne Wachstum in die Krise führt. Wie können wir dieses Dilemma überwinden?  Das wird in diesem Aufsatz erörtert und es werden ganz konkrete Auswege aufgezeigt. Warum meinen wir, dass die Wirtschaft wachsen müsse?  Angela Merkel sagte bei ihrer Regierungserklärung zu Beginn ihrer 2. Regierungsperiode 2009: „Ohne Wachstum keine Investitionen, ohne Wachstum keine Arbeitsplätze, ohne Wachstum keine Gelder für die Bildung, ohne Wachstum keine Hilfe für die Schwachen. Und umgekehrt: Mit Wachstum Investitionen, Arbeitsplätze, Gelder

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Ursachen für die Leugnung menschengemachter Klimaerwärmung durch Rechtspopulisten

Menschengemachte Klimaerwärmung wird nicht nur von Unternehmen der Gewinnung und Verwendung fossiler Energien aus wirtschaftlichen Interessen angezweifelt und geleugnet. Rechtspopulistische Parteien in Europa (aber nicht alle – die ungarische Fidesz und die österreichische FPÖ z.B. nicht) leugnen oft wie der amerikanische Präsident Trump den menschengemachten Klimawandel aus ideologischen Gründen, die mit Nationalismus und Neoliberalismus zu tun haben. Diese sollen im Folgenden näher betrachtet werden.

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Quo vadis homo s@piens?

Im Mai diesen Jahres (2019) feierte wir das 70-jährige Bestehen des Grundgesetzes der BRD. So lange schon gilt in unserem Land das Prinzip der Unantastbarkeit von menschlichem Leben, der Gleichheit aller Menschen – der Menschenwürde: „sie zu achten und zu schützen ist die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“ (Art.1.1)!

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Mietenwahnsinn: Warum wir eine Neue Wohnungsgemeinnützigkeit brauchen

Die Mieter*innenproteste haben die städtische Wohnungsnot auf die politische Tagesordnung gezwungen. Doch die Antworten der Politik sind völlig unzureichend. Für eine Lösung der Wohnungskrise braucht es durchgreifendere Maßnahmen, wie sie mit dem Konzept der Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit vorgeschlagen werden. Das Hintergrundpapier schildert Ziele, Instrumente und Rahmenbedingungen dieses Konzepts sowie konkrete Initiativen für seine Umsetzung.

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Eine andere Digitalisierung ist möglich – Chancen und Risiken einer vernetzten Gesellschaft

von Alfred Eibl (AG Finanzmärkte und Steuern) Rezension zu Dagmar Paternoga / Werner Rätz / Dominik Piétron: Eine andere Digitalisierung ist möglich – Chancen und Risiken einer vernetzten Gesellschaft Den Autor*innen ist etwas Überraschendes gelungen: Nicht noch ein Buch über „Digitalisierung“ zu schreiben, das bekanntes wiederholt, sondern auf knapp 100 Seiten den aktuellen Stand der Debatte über Entwicklungstendenzen und Risiken einer vernetzten Gesellschaft darzustellen, sowie aufzuzeigen, dass statt bedingungsloser Akzeptanz oder totaler Ablehnung eine kritische Diskussion über den Umgang mit den neuen Technologien sowie über alternative Nutzungsmöglichkeiten möglich und notwendig ist. In der Einleitung geht es um die notwendige Abgrenzung

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